Reha-Sport
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Rehabilitationssport, Funktionstraining und T-RENA
Rehabilitationssport (Reha-Sport)
Rehabilitationssport (Reha-Sport) stellt eine ergänzende Maßnahme zur medizinischen Rehabilitation dar. Reha-Sport ist gesetzlich verankert und wird zeitlich befristet von den Kostenträgern finanziert. Ziel ist es, dich dabei zu unterstützen, im Alltag besser mit deinen Beschwerden zurechtzukommen und möglichen Folgeschäden durch regelmäßige Bewegung vorzubeugen.
Wann und wo?
Unsere Reha-Sport-Gruppen treffen sich dienstags und donnerstags ab 17:30 Uhr in der Turnhalle auf dem Gelände der Grundschule Babenend (Babenend 15, Oldenburg). Route in Google Maps
Bitte beachte: Die Turnhalle ist nicht in unserer Praxis in der Alexanderstraße 127. Plane den Weg dorthin also direkt mit ein.
Verordnung und Finanzierung des Reha-Sports
Reha-Sport wird vom Arzt verordnet und von den Krankenkassen zeitbegrenzt als Pflicht-Leistung gefördert und bezuschusst. Der Leistungsumfang variiert mit der Schwere der Beeinträchtigung. Im Regelfall erfolgt die ärztliche Verordnung für die Absolvierung von 50 Übungsstunden à 45–60 Minuten in höchstens 18 Monaten. Die ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit von Rehabilitationssport und Funktionstraining erstreckt sich im Allgemeinen auf bis zu zwei, höchstens drei Übungsveranstaltungen je Woche. Maßgeblich für eine angemessene Förderungsdauer sind die Verhältnisse des Einzelfalls. Rehabilitationssport und Funktionstraining sollen in erster Linie in der Akutphase der Erkrankung „Hilfe zur Selbsthilfe“ bieten. Rehabilitationssport und Funktionstraining sind daher nicht als Dauerleistung angelegt, es sei denn, dies ist aus medizinischen Gründen im Einzelfall erforderlich.
Wenn die Patientin oder der Patient an einer bestimmten Erkrankung oder Behinderung leidet, kann gemeinsam mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, ob die Teilnahme am Reha-Sport empfohlen ist. Sollte dies der Fall sein, stellt der Arzt eine Verordnung für Reha-Sport aus. Darin enthalten ist auch eine Empfehlung, welche Art von Reha-Sport jeweils in Frage kommt.
Bevor mit dem Reha-Sport begonnen werden kann, muss die Teilnahme durch den zuständigen Kostenträger, z. B. die Krankenkasse, genehmigt werden. Dazu muss der Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse eingereicht werden. Diese teilt mit, ob die Übernahme der Kosten bewilligt wird.
Falls du weitere Informationen benötigst, wende dich an unser TherapieDeck-Team. Wir beraten dich gern!
Funktionstraining
Funktionstraining soll helfen, das Ziel einer Rehabilitation zu erreichen und den Erfolg auf Dauer zu sichern.
Beim Funktionstraining werden insbesondere Krankengymnastik und Ergotherapie eingesetzt, um gezielt bestimmte Körperpartien wie zum Beispiel Muskeln oder Gelenke zu behandeln.
Die regelmäßigen bewegungstherapeutischen Übungen finden in der Gruppe statt. Die Betroffenen werden durch Krankengymnasten fachkundig angeleitet und überwacht. Das Ganze wird ärztlich begleitet.
Funktionstraining soll jedoch nicht nur das Wohlbefinden des Patienten verbessern. Es soll vor allem die Selbsthilfe und die Eigenverantwortung der Betroffenen für ihre Gesundheit stärken und zu einem angemessenen Bewegungstraining motivieren.
Bei uns findet das Funktionstraining als Trockengymnastik statt.
T-RENA
T-RENA beginnt in der Regel mit einem Einweisungstermin (60 Minuten). Danach sind bis zu 39 Termine innerhalb eines Jahres nach dem Entlassdatum aus der Reha-Einrichtung möglich. In dem Nachsorge-Programm werden gerätegestützte Übungen durchgeführt. Ziel ist es, Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer zu trainieren sowie die Leistungs- und Belastungsfähigkeit der Versicherten zu steigern. Die Dauer der Trainingseinheiten beträgt jeweils 60 Minuten, die Durchführung erfolgt idealerweise zweimal pro Woche, mit einem Tag Pause dazwischen. Die Nachsorge muss spätestens 3 Monate nach Ende der Rehabilitation beginnen.